Keramikmarken und Silberpunzen

Moorcroft: Marken erkennen und datieren

Kurz gesagt

Moorcroft (Keramik und Porzellan, Vereinigtes Königreich): wie die Marke aussieht, 4 Varianten nach Zeitraum, wie man ein Stück datiert und wie Fälschungen aussehen – mit Zitaten aus Quellen von Museen, Herstellern und Prüfämtern.

Aktualisiert am 2026-09-10 · Quellen: Moorcroft

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Was sind die wichtigsten Fakten?

  • Kategorie: Keramik und Porzellan
  • Land: Vereinigtes Königreich
  • Aktive Jahre: 1897 bis heute
  • So sieht die Marke aus: Die Marke befindet sich auf dem Boden des Stücks und kombiniert eine handgemalte oder gedruckte Signatur des Designers, eine eingeprägte „Moorcroft“-Marke, eine Herkunftsangabe („Burslem“, „Made in England“) und ein Jahreszeichen.
  • Wo Sie suchen sollten: Der Boden des Stücks (Standring oder Unterseite)

So sieht die Marke von Moorcroft aus

Die Marke befindet sich auf dem Boden des Stücks und kombiniert eine handgemalte oder gedruckte Signatur des Designers, eine eingeprägte „Moorcroft“-Marke, eine Herkunftsangabe („Burslem“, „Made in England“) und ein Jahreszeichen.

Wie sich die Marke im Lauf der Zeit verändert hat

  • 1897-1913: Die früheste Florian Ware trägt eine braune Standardmarke, zusammen mit William Moorcrofts handgemalter Signatur in Grün; manche Stücke tragen zusätzlich eine Registriernummer des Designs.
  • 1904-1913: Stücke aus dieser Phase tragen stattdessen einen braunen Stempel „Macintyre and Co., Burslem“; William Moorcrofts Initialen sind häufiger als eine volle Signatur.
  • 1928-1945: Nachdem William Moorcroft Macintyre & Co. 1914 verlassen und eine eigene Firma gegründet hatte, tragen Stücke aus dieser Phase eine volle Signatur, einen Burslem-Stempel und einen „Made in England“-Stempel.
  • Ab 1990: Ab 1990 kam ein Jahreszeichen („Year Cypher“) hinzu, das das tatsächliche Herstellungsjahr angibt – im Unterschied zum Copyright-Jahr, das für die Erstveröffentlichung des Designs steht; ab dieser Zeit wurden auch die Initialen der Maler bzw. Konturzeichner vermerkt.

So datieren Sie ein Stück

Stücke lassen sich datieren, indem man mehrere Details der Bodenmarke kombiniert: Art der Signatur (volle Signatur oder Initialen), Vorhandensein und Wortlaut der Herkunftsangabe, der genaue Wortlaut des Royal-Warrant-Papieretiketts („Potter To HM The Queen“ ab 1928, nach 1936 geändert in „Potter To HM Queen Mary“, von 1946 bis 1978 auf Walter Moorcrofts Namen geführt) sowie das nach 1990 verwendete Jahreszeichen („Year Cypher“); das Unternehmen bietet außerdem kostenpflichtige und kostenlose Echtheitsprüfungen am Objekt an.

Fälschungen und Verwechslungen

  • Das feine „Craquelé“ (Haarrisse in der Glasur) auf dem Boden eines Stücks wird oft für einen Schaden oder künstliche Alterung gehalten; laut Unternehmen handelt es sich jedoch um einen natürlichen Alterungseffekt, der entsteht, wenn der Scherben über ein Jahrzehnt oder länger Feuchtigkeit aufnimmt, und es ist ein positives Indiz für Alter und Echtheit. Zeigt ein altes Stück überhaupt kein Craquelé, kann das umgekehrt darauf hindeuten, dass es erneut gebrannt wurde, und seine Herkunft sollte nochmals geprüft werden.

So fotografieren Sie die Marke

Drehen Sie das Stück um und beleuchten Sie die Marke mit einer Lampe oder der Handy-Taschenlampe aus flachem Winkel; so treten eingeprägte oder gravierte Linien plastisch hervor. Eine gedruckte oder gemalte Marke braucht dagegen weiches, gleichmäßiges Licht. Füllen Sie das Bild mit der Marke aus und machen Sie dann eine zweite Aufnahme vom ganzen Stück. Entfernen Sie vor dem Fotografieren keine Anlaufschicht vom Silber; dunkel ist die Marke besser lesbar. Die App gleicht Marke und Form mit den obigen Hinweisen ab.

Häufige Fragen

Wie sieht die Marke von Moorcroft aus?

Die Marke befindet sich auf dem Boden des Stücks und kombiniert eine handgemalte oder gedruckte Signatur des Designers, eine eingeprägte „Moorcroft“-Marke, eine Herkunftsangabe („Burslem“, „Made in England“) und ein Jahreszeichen.

Wie datiere ich ein Stück von Moorcroft?

Stücke lassen sich datieren, indem man mehrere Details der Bodenmarke kombiniert: Art der Signatur (volle Signatur oder Initialen), Vorhandensein und Wortlaut der Herkunftsangabe, der genaue Wortlaut des Royal-Warrant-Papieretiketts („Potter To HM The Queen“ ab 1928, nach 1936 geändert in „Potter To HM Queen Mary“, von 1946 bis 1978 auf Walter Moorcrofts Namen geführt) sowie das nach 1990 verwendete Jahreszeichen („Year Cypher“); das Unternehmen bietet außerdem kostenpflichtige und kostenlose Echtheitsprüfungen am Objekt an.

Werden Marken von Moorcroft gefälscht?

Das feine „Craquelé“ (Haarrisse in der Glasur) auf dem Boden eines Stücks wird oft für einen Schaden oder künstliche Alterung gehalten; laut Unternehmen handelt es sich jedoch um einen natürlichen Alterungseffekt, der entsteht, wenn der Scherben über ein Jahrzehnt oder länger Feuchtigkeit aufnimmt, und es ist ein positives Indiz für Alter und Echtheit. Zeigt ein altes Stück überhaupt kein Craquelé, kann das umgekehrt darauf hindeuten, dass es erneut gebrannt wurde, und seine Herkunft sollte nochmals geprüft werden.

Beweist eine Marke, dass das Stück echt ist?

Nein. Eine Marke ist nur ein Indiz; Form, Gewicht, Dekor, Gebrauchsspuren und Machart müssen dazu passen. Marken werden kopiert, und markierte Teile werden manchmal mit unmarkierten zu einer Mariage zusammengefügt.

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Quellen

Zusammengestellt von der AntiqLens-Redaktion

Alle Fakten auf dieser Seite stammen aus den oben genannten Quellen; Zahlen und Preise sind unverändert aus der Quelle übernommen, und bei Preisen sind Katalog oder Auktion samt Datum angegeben. Recherche und Entwurf wurden durch KI unterstützt; anschließend wurde jede Aussage anhand der zitierten Quellen geprüft. Geprüft am 2026-09-10. Wir kaufen, verkaufen und bewerten keine Objekte; die App bestimmt, was du fotografierst, und verweist dich auf diese Quellen.

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